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Richtig Lüften



Mobirise

Heizkörper möglichst in Ruhe lassen

Es klingt widersinnig, aber wer im Winter regelmäßig lüftet und ordentlich kalte Luft in die Wohnung
lässt, spart Heizkosten. „Ein wichtiger Faktor für den Energieverbrauch ist die relative
Luftfeuchtigkeit“, erklärt Nick Böckmann. Für den Energieberater und Architekten ist das simple
Physik, für viele Verbraucher häufig eine überraschende Erkenntnis.

Sie basiert auf der Tatsache, dass sich Luft schneller erwärmt als Wasser. Man kann das jedes Frühjahr erleben, wenn die Sonne höher steigt: Die ersten warmen Tage lassen einen bei 20 Grad Lufttemperatur schnell die Jacke abstreifen, aber die Temperatur der Badeseen verharrt stur bei zehn Grad. Erst nach vielen Sonnentagen werden auch die Gewässer wärmer. 

„Gegen eine hohe Luftfeuchtigkeit muss man darum teuer anheizen“, erläutert Böckmann. In Zahlen ausgedrückt: Um 22 Grad Raumtemperatur zu erreichen, muss man bei 70 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit rund ein Viertel mehr Heizenergie aufwenden als bei 45 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. „Und dieser physikalische Zusammenhang gilt immer, unabhängig von Heizart, Gebäude und jedem anderen Umstand, der die Heizkosten beeinflusst“, versichert der Energieexperte. 

Für steigende Luftfeuchtigkeit in Wohnungen sorgt der normale Alltag. Ob beim Kochen, Duschen, Waschen oder einfach nur beim Atmen: Immer entsteht Wasserdampf und je höher die Lufttemperatur, desto mehr Feuchtigkeit kann die Raumluft aufnehmen. Ein Zimmer von vier mal fünf Metern Größe, das 2,50 Meter hoch ist, enthalt 50 Kubikmeter Luft. Die können bei null Grad höchstens 220 Gramm Wasser speichern. Das entspricht dann 100 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. 
Bei 23 Grad sind es bereits 1000 Gramm Wasser, die 100 Prozent Luftfeuchtigkeit entsprechen. Wer jetzt lüftet, tauscht diese warme Luft mit viel Wasser gegen kalte Luft mit wenig Wasser aus. „Das funktioniert auch an feuchten, grauen und nebligen Tagen“, verspricht Böckmann. Es muss draußen nur deutlich kälter sein als in der Wohnung. Durch Lüften mehr Feuchtigkeit in die Wohnung lassen – das kann nur im Sommer geschehen. 

Die frische, kalte Luft mit geringem Wassergehalt erwärmt sich in der beheizten Wohnung. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt dadurch ziemlich schnell. Böckmann empfiehlt Wohnklima-Messgeräte mit Hygrometer. „Die zeigen im Grunde nur Luftfeuchtigkeit und Temperatur an, vermelden aber, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden.“ Dann ist es Zeit zu lüften.

Sinkt die 
Feuchtigkeitsanzeige, können die Fenster wieder geschlossen werden. Als ideal für Wohnräume gelten Temperaturen von 20 bis 22 Grad bei 45 bis 55 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Dass man für die Straße heizt, kann bei richtiger Lüftung nicht passieren. „Wichtig ist Stoßlüftung mit einem guten Durchzug“, sagt Böckmann. Also möglichst mehrere Fenster vollständig öffnen und die Heizung herunterstellen. Dann genügen normalerweise fünf bis 15 Minuten einmal pro Tag. Dabei sinkt die Raumtemperatur tatsächlich nur um wenige Grad, die danach schnell wieder aufgeholt sind. 

„Die eigentliche Wärmenergie steckt nämlich in den Wänden, Böden und Decken und nicht in der Raumluft“, erklärt der Architekt. 
Darum sollte die Heizung in der Nacht oder auch tagsüber in der Zeit, in der niemand im Haus ist, nicht zu sehr heruntergedreht werden. „Denn nach acht bis zehn Stunden kühlen die Bauteile einfach aus, und die Heizung muss unnötig viel Energie verbrauchen, um die gewünschte Raumtemperatur wieder zu erreichen.“ Mehr als vier Grad Unterschied sollten es laut Böckmann nicht sein. „Die Heizkörper möglichst in Ruhe lassen. Je gleichmäßiger man heizt, desto geringer ist der Verbrauch“, sagt der Energieberater und zieht den Vergleich zum Benzinverbrauch des Autos. Der sei in der Stadt mit dem häufigen Bremsen und Beschleunigen auch höher als bei gleichmäßigerem Tempo auf der 
Landstraße.

Quelle: Weserkurier Bremen/Autor: Nick Böckmann

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